F51 – Reality check wish fulfillment

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Inputs:

Outputs:

Top-down breakdown:

Memory:

Personality parameters:

Technische Beschreibung:

  1. Festlegung der Anforderungen und Möglichkeiten
  2. Möglichkeiten aus der Datenbank abfragen
  3. Aus der Realität wird ein Maß für die Schwierigkeit der Befriedigung eines Anspruchs generiert

Inhaltliche Beschreibung:

Modulbeschreibung

Einfaches Wissen über die externe Realität wird hier verarbeitet. Es handelt sich hierbei nicht um moralisches, sondern lexikalisches Wissen, Wissen um Funktionen, Eigenschaften, usw., z.B. darüber, dass rohe Erdäpfel ungenießbar sind und sie erst gekocht werden müssen, dass zu viel Schokolade dick macht usw. Das Wissen über die Realität beeinflusst die Realitätsprüfung. Dieses Wissen besteht als Erinnerungsspur, ist Teil des semantischen Gedächtnisses. Das semantische Gedächtnis repräsentiert keine Erfahrungen: “Es speichert Informationen, die wir mit den übrigen Mitgliedern unserer Gesellschaft und insbesondere mit unserer Peer-Gruppe teilen. Aber es speichert auch objektive persönliche Informationen [Geburtsdatum und -ort]”(Solms & Turnbull 2004, S 164).
Da die Informationen von F51 zur Auswahl eines Wunsches verwendet werden, bezieht sich das gesammelte Wissen auch auf eher abstrakterer Ebene auf die allgemeinen Realitätsanforderungen von Wünschen und nicht die konkreten Anforderungen von Handlungen. Der Unterschied zw. F51 und F53 ist daher dort zu suchen, wo eine moralische Bewertung mit einfließt.

Ausgänge

I6.7

Inhalte des semantischen Gedächtnisses werden als Wort-/Sachvorstellungen weitertransportiert.

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